Pink Grease

Wild, wild, freaky, freaky… Pink Grease geht weiter… Mit einem neuen Album setzen die Jungs ihren Kurs fort. „Mechanical Heart“ heißt es und bremst seinen Vorgänger in keinster Weise aus. Ganz im Gegenteil…

Elektrorock- harte Gitarrenklänge, klassisches Saxophon, konstante Drums, elektronische Einflüsse, punkiger Falsett-Gesang, Rhythmen, die eine Steigerung dessen sind, was man als wilden Rock’n'Roll wie den der Stones bezeichnen könnte und eine kräftige Portion schrillen und bizarren Glams zeichnen auch dieses Album aus. Allerdings klingen hier die Sounds der 80er mehr durch als in seinem Vorgänger. So wurde bei „Mechanical Heart“ wesentlich mehr auf einen Industrial-Einfluss und Synthi-Sounds gesetzt. In den Grundzügen sind sich Pink Grease aber trotzdem treu geblieben. Spricht für die Band…


„Alien“ aus dem aktuellen Album: „Mechanical Heart“ (2006)

Pink Grease ist eine Band aus dem englischen Sheffield. In ihrem Sound vermischen sich „the raw sexual excitement of 50’s rockabilly, the in-your-face garishness of 70s glam and punk, and the futurism of 21st century electronics into one delirious cacophony (imagine a drunken fight between New York Dolls, The Cramps and early Roxy, and you’re getting there)“, wie es auf ihrer Webpage pink-grease.com beschrieben wird, und was es wohl auch ziemlich genau trifft. Vor allem auf dem neuesten Album hat man von Zeit zu Zeit das Gefühl die Beach Boys träfen musikalisch auf einen Elektro-Punkrock der sich gewaschen hat. Meine zwei Favoriten des Albums: „Carlight“ und „Alien“. Letzterer erinnert auf dem Album noch am meisten an den Vorgänger. Bei Ersterem haut einen spätestens der Refrain um!

Das Statement von Steve Santa Cruz (Gitarrist/Vocal bei PG) unterstreicht, wie die musikalische Wucht des Pink Grease-Sounds auf einen wirkt :

live„The goal is to stir some emotion. Ideally just to really move people, blow their minds. We wanna make music that really makes you want to get jiggy… or shout and throw things at us.“

Ziel erreicht. Besser auf den Punkt bringen, kann man es wohl kaum.

Ein weiteres Schmankerl aus dem Hause Pink Grease:

„The Pink G.R.EASE“ aus dem Album „This is for real“ (2004)

homepage: http://www.pink-grease.com

Pink Grease auf myspace.com

…erkennt ihr Wurzeln wieder? Eine kleine Auswahl naheliegender Vorbilder der Band. …wenn auch vielleicht (zumindest in diesen Viedeo-Clips) nicht ganz so wild und freaky wie die Jungs von PG:

(Reihenfolge nach Jahr)
David Bowie „Heroes“ (1977)

New York Dolls „Looking For A Kiss“ (1973)

Roxy Music „Editions of You“ (1973)

Roxy Music „remake/remodel“ (1972)

Roxy Music „Ladytron“ (1972)

The Rolling Stones „Honky Tonk Woman“ (1969)

~ von currentcomment am März 31, 2008.

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